Ehrenamtskarte ist ein kleiner Dank

9. Juni 2018: Die Akzeptanzpartner machen sie erst zu einem Erfolg. Die Rede ist von der Ehrenamtskarte für den Landkreis Augsburg. Dass sie umgesetzt worden ist, haben wir von der SPD-Kreistagsfraktion mit angestoßen. Als Dank hat der Landrat die mitmachenden Geschäfte, Schwimmbäder, Hotels etc. eingeladen und ihnen eine Urkunde überreicht. In Dinkelscherben ging es nun schon mehrfach um den „Grünen Tisch“, den es leider nicht mehr gibt. Jetzt haben einige Engagierte ein Eckpunktepapier zur gemeindlichen Grünpflege verfasst, das im Bauausschuss behandelt wird. Wie es mit dem Juze weitergeht, ob sich Jugendliche finden, die es weiter betreiben, das ist unser Thema als Jugendbeauftragte, zu denen auch ich gehöre. Der Alltagsradverkehr im Landkreis wird derzeit untersucht und optimiert. Wo fehlen Radwege, wie können Radler sicherer unterwegs sein, gerade auch außerhalb der Ortschaften, wie können Räder sicher untergebracht werden, wie sehen gute Schnittstellen zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln aus? Das wird derzeit erarbeitet. Fahrrad, Carsharing, selbstfahrende kleine Busse, eine App für alle Verkehrsmittel – so sieht der Verkehr der Zukunft aus. Ein eigenes Auto soll überflüssig werden. Und dann jetzt das Desaster mit unserem Trinkwasser: abkochen, chloren… Das hier alles zu schreiben, geht gar nicht. Nur ein paar Anmerkungen: Schuld zuzuweisen ist nicht der richtige Weg. Ich kann die Verantwortung für einwandfreies Trinkwasser genauso wenig übernehmen wie irgendjemand anderer, deshalb führt rechtlich gesehen wohl kein Weg am Chloren vorbei. Es wird noch viele andere Kommunen in ganz Bayern treffen. Wir werden irgendwann vielleicht so steril leben, dass uns der kleinste Keim umhaut. Das sind ganz persönliche Anmerkungen. Was richtig oder falsch ist, was übertrieben oder notwendig ist, kann ich nicht beurteilen.