Dreimal Politischer Aschermittwoch

18. Februar 2018: Im Kreistag und im Gemeinderat beschäftigen wir uns mit dem Haushalt. Der Dinkelscherbener Bürgermeister schimpft über die Höhe der Kreisumlage, will, dass sie gesenkt wird. Im Kreistag werden wir uns wohl morgen darauf einigen, dass die Höhe unangetastet bleibt, aber auch in den kommenden Jahren, in denen wir viel Geld investieren werden, gleich bleibt. Was ist besser? Das sieht jeder etwas anders. Bei der Freistaatsfeier der BayernSPD wurde mir mal wieder unsere große Tradition bewusst und was wir so alles auf den Weg gebracht haben. Die Bayerische Verfassung ist ein Meisterstück! Und das ist keine Übertreibung! Die sollte man ruhig mal durchblättern, ist aktuell und modern. Bei einem Treffen mit Behördenvertretern ging es um einen Zebrastreifen an der Vikari-Kreuzung, damit Fußgänger sie gefahrlos überqueren können. Der Bund Naturschutz hatte zu einer Veranstaltung gegen die Umfahrung in Dinkelscherben eingeladen. Dabei kam auch der nicht mehr vorhandene „Grüne Tisch“ zur Sprache. War keine „Wir sind gegen alles zum Wohle der Natur“-Veranstaltung, sondern sehr konstruktiv. Beim Landesvorstand in Nürnberg ging es um die Landtagswahl, denn trotz aller Koalitionspapiere und GroKo oder NoGroKo müssen wir uns auch darum kümmern. Und dann kamen drei Politische Aschermittwochsveranstaltungen: Vilshofen, Bobingen und Augsburg. Jede war spannend, waren doch Olaf Scholz, Klaus Barthel und Andrea Nahles die Gastredner. Dazwischen war noch ein Gepräch mit dem Vorsitzenden des Imkervereins über Blühstreifen, die ich erstens schön und zweitens wichtig finde.  Und plötzlich kam noch eine Diskussion auf über kostenfreien ÖPNV in Großstädten, wegen der Feinstaubbelastung. Ja gerne! Wäre doch ein Traum, aber bitte nicht nur in den Großstädten, sondern flächendeckend!! Und ja, ich weiß, dass das Geld kostet, viel Geld, und dass die Fahrzeuge nicht ausreichen und die Straßen und Schienen auch nicht. Ja, es ist nicht von heute auf morgen umzusetzen, aber wir dürfen die Diskussion darüber jetzt nicht schon im Keim ersticken. Wir müssen auch mal etwas Neues wagen und nicht gleich alles abwürgen.