Nürnberg – Bonn – Augsburg – Diedorf – Dinkelscherben

27. Januar 2018: Heute ist Samstagabend. Jetzt kurz diesen Eintrag schreiben und dann setze ich mich vor die Glotze. Ich bin einfach nur platt! Letzte Woche Freitag nach der Arbeit nach Nürnberg gefahren, Landesvorstandstreffen mit den Delegierten zum Bundesparteitag. Ich bin beides, also hat sich der Weg doppelt gelohnt 😉 Nachts wieder zurück nach Dinkelscherben, am Samstag dann nach Bonn. Sonntag Parteitag. Spannung und: Reden, Reden, Reden – überzeugt haben mich nicht alle. Mir fehlt (noch) der Glaube, dass diesmal alles anders wird. Aber wenn es so kommt, dann freut es mich. Viel Glück den Verhandlern! Es war auf jeden Fall ein fairer und respektvoller Parteitag! Martin Schulz bräuchte, glaube ich, mal ein paar Tage Urlaub! Koalitionen setzen ein Mindestmaß an Vertrauen voraus. Dafür fehlt mir bei Dobrindt und Scheuer die Phantasie. Die Verhandler der SPD wissen spätestens seit dem Parteitag, wie hoch die Latte hängt. Eine Spaltung der SPD kann ich übrigens nicht erkennen. Ich bin stolz, auf diesem Parteitag als Delegierte mit abgestimmt zu haben. Nun gilt es, das Beste herauszuholen. Merkel sollte die Störenfriede der CSU zurückpfeifen und damit für einen konstruktiven Umgangston sorgen. Sonntagnacht wieder in Dinkelscherben, Montag arbeiten, abends Bezirksvorstand, Dienstag arbeiten, abends Gemeinderat, Mittwochvormittag Jour fixe der Bürgermeister in Dinkelscherben, abends Treffen mit dem Juze-Leitungsteam und der Kirchenverwaltung, Donnerstag Treffen mit einem Arbeitskreis von ReAL West in Diedorf, Freitag Neujahrsempfang der SPD-Stadtratsfraktion in Augsburg mit einer gelungenen Rede unserer Landesvorsitzenden Natascha Kohnen, Samstag Wahlkampfinfos für schwäbische Kandidaten und Wahlkampfleiter mit Generalsekretär Uli Grötsch und nun: TV, ich glaube, ich schlafe nach fünf Minuten tief und fest…