CETA beschäftigt Landesvorstand

16. Juni 2016: Endlich mal wieder Oldtimerrallye gefahren. Da muss ich zwar immer früh aufstehen und das hasse ich am Wochenende, aber für eine schöne Fahrt geht das schon mal. Bis nach Alerheim sind wir ins Ries gefahren. Den Ort kenne ich deshalb, weil dort der Schatzmeister der SchwabenSPD Bürgermeister ist: Christoph Schmid. Bei einer Diskussion zum Entwurf des bayerischen Integrationsgesetzes ist mir mal wieder so richtig klar geworden, was die CSU nicht will: Integration. Sie will Anpassung der Flüchtlinge um jeden Preis ohne dafür groß was leisten zu müssen (ich meine die CSU, nicht die Flüchtlinge!). Wenig Hilfe, viel Sanktion. Beim Landesvorstand der SGK ging es wieder mal um Wohnungsbau, das Thema ist ein Dauerbrenner, die Wohnungsnot ist aber auch nicht in kurzer Zeit lösbar. Da hat die CSU viel zu lange dagegen gearbeitet und die Wohnraumförderung auf Sparflamme laufen lassen. In einem Ortsverein im Nachbarlandkreis habe ich ein Seminar vorbereitet und moderiert zur Zukunft der Partei. Interessanter Abend war das, mit überraschenden Ergebnissen. Bei der „Großen Arbeit“ der Montessorischule Dinkelscherben durfte ich in der Jury sitzen und habe tolle Arbeiten von tollen Schülern erlebt. Was 13- oder 14-jährige leisten, wie sie es vortragen, wie sie vorne auf der Bühne stehen vor so vielen Leuten, das ist bewundernswert. Um diese Kinder muss einem nicht bange sein. Dann Landesvorstand (siehe Foto) mit der großen Diskussion zu CETA. 1600 Seiten werden es sein, die man, demnächst ins Deutsche übersetzt, lesen kann/soll/muss. Darüber werden wir im Landesvorstand bald wieder zu reden haben. So gehen die Tage dahin und ich warte verzweifelt auf den Sommer… Ein Gutes hat das miese Wetter: Ich gehe gerne zum Arbeiten ins Büro, draußen versäumt man ja nichts.