Kunst am Bau

9. Dezember 2015: Im Schul- und Kulturausschuss des Landkreises ging es kürzlich um Kunst am Bau. Bestes Beispiel dafür ist für mich das neue Gymnasium in Diedorf. Es ist ein Bau, der in seiner Gestaltung mit offenen Lernlandschaften, seiner ökologischen Bauweise und vielem mehr etwas Besonderes ist. Doch wer mit dem Zug an Diedorf vorbeifährt und auf das Gebäude blickt, der könnte meinen, dort stehe eine Industriehalle. Da täte Kunst am Bau gut. Und bevor sich jetzt wir Kreisräte „verkünsteln“ nach dem Motto „grundsätzlich ja, aber nicht zu viel und ist das dann auch schön…“, sollten wir doch einfach mal die Schülerinnen und Schüler fragen und machen lassen. Zusammen mit einem Künstler aus der Region könnte da was entstehen, was der Betonwüste in Form von Pflastersteinen und den paar kleinen Bäumchen wirklich gut täte! Wir sprechen immer davon, wie wichtig uns Heimat ist, aber dazu gehört auch Kunst und die gibt es selten zum Nulltarif und sie ist umstritten, denn über Geschmack lässt sich nun mal streiten. Da braucht es halt ein bisschen Mut und Gelassenheit.

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