Winterlinde vor Friedhof gepflanzt

5. Juni 2015: Einen sehr heißen Tag hatten wir uns da ausgesucht für unsere Pflanzaktion. Weil ein Baum vor dem Friedhof durch einen Pilz kaputt gegangen war und gefällt werden musste, haben sich zehn Dinkelscherbener spontan entschlossen, einen neuen Baum zu pflanzen: eine Winterlinde. Im Anschluss an die harte Arbeit (ich war für´s Fotografieren zuständig) haben wir den Baum gleich mal mit viel Wasser an Ort und Stelle begossen und unsere gute Tat mit einem Gläschen Sekt. Die zehn Baumspender und Sponsoren: Alexander Attenberger, Harald Bäuchl, Inge Herz, Edgar Kalb, Annette Luckner, Hans Marz, Dr. Erik Mauch, Reinhard Pentz, Franz Weisenburger und Thomas Wurschy. Wurschy hatte auch gleich noch ein Gedicht verfasst, das nun mit im Erdreich ruht:

Der Lindenbaum

Der Lindenbaum – er soll gedeih´n und viele hundert Jahr erfreu´n,

die Menschen, die darunter weilen, wenn längst vergessen diese Zeilen.

Er spendet Schatten, schenkt uns Luft, verströmt betörend Blütenduft.

Schwer jedes Jahr die Honigtracht, die von den Bienen heimgebracht.

Aus seiner Krone Vogelsang, tröstet auf dem letzten Gang.

Dieser Baum soll noch hier steh´n, wenn uns´re Knochen längst vergeh´n.

Er ist ein Freund – sorgt gut für ihn!

Doch wer ihm schadet – ohne Not oder dass Gefahr gedroht,

der sei geplagt von Pestilenz, Heuschnupfen und Impotenz.

Ihm sei kein Glück fortan gewährt, bis er dereinst zur Hölle fährt.

 

 

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