Klausur ja oder nein?

18. September 2014: Zahlen, Zahlen, viele Zahlen, Gutachten, Erfolgspläne, Lagebericht, Jahresabschluss – da nützt es auch nichts, dass Verwaltungsrat und Gesellschafter im Panoramasaal der Messe tagen, für das Panorama bleibt keine Zeit. Wenn man in einem solchen Gremium neu dabei ist, ist es keine leichte Aufgabe, den Überblick zu behalten. Aber Michael Püschel, Rechtsexperte im Landratsamt, hatte mir im Vorfeld schon einen Einblick in die „Messe-Geheimnisse“ gegeben. Zwei Tage zuvor tagte in Dinkelscherben der Bauausschuss. Da war der Punkt „Verschiedenes“ der eigentlich ärgerliche. Wir von der SPD-Fraktion hatten vor einiger Zeit den Antrag gestellt, dass der Flächennutzungsplan, den wir gerade neu aufstellen, in einer Klausur noch einmal diskutiert wird. Zu viele Fragen sind noch offen, zu vieles noch nicht zufriedenstellend gelöst. Anfangs sah es so aus, als würde unser Antrag problemlos durchgehen und es war schon ein Termin mit dem Planungsbüro vereinbart. Dann plötzlich wurde der Termin wieder abgesagt, man habe zu wenig „Input“ für das Büro, hieß es aus dem Rathaus, das würde wohl eher eine Plauderrunde werden. Da kann ich erstens nur sagen, wer eine professionell geführte Klausur schon mal erlebt hat, weiß, dass das alles andere als eine Plauderei ist und zweitens ist unser Antrag nicht im Rathaus zu bewerten, sondern vom Gemeinderat und wir werden weiter auf einer Klausur bestehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *